Konzerte

Freitag 13:05 Uhr SWR2

SWR2 Mittagskonzert

Kontraste: Klaviertrios aus 150 Jahren Schwetzinger SWR Festspiele RETRO Henri Sigfridsson (Klavier) Patricia Kopatchinskaja (Violine) Sol Gabetta (Violoncello) Joseph Haydn: Klaviertrio G-Dur Hob. XV Nr. 25 Ludwig van Beethoven: Klaviertrio D-Dur op. 70 Nr. 1 Peter Tschaikowsky: Klaviertrio a-Moll op. 50 (Konzert vom 3. Juni 2009 im Mozartsaal) Wolfgang Amadeus Mozart: Bläserserenade c-Moll KV 388 Ensemble Zefiro (Konzert vom 3. Mai 2014 im Mozartsaal) Drei große Klaviertrios in einem Konzert, mit drei außergewöhnlichen Musikerpersönlichkeiten: der finnische Pianist Henri Sigfridsson, die moldawische Geigerin Patricia Kopatchinskaja und die argentinische Cellistin Sol Gabetta. Leidenschaft, Temperament und Individualität besitzen sie alle drei, und verschmelzen doch zu einem großen, mitreißenden musikalischen Erlebnis. Ausgesucht haben sie sich Joseph Haydns spätes Trio in G-Dur mit dem berühmten Rondo all" Ongarese, das "Geistertrio" von Ludwig van Beethoven und Peter Tschaikowskys schwelgerisches Klaviertrio in a-Moll. Danach acht Bläser mit Wolfgang Amadeus Mozart, das Ensemble Zefiro spielt die Serenade in c-Moll KV 388.

Freitag 14:05 Uhr Ö1

In Concert

Dennis Adu Quintet 2019 in Kiew Der 1987 in Ghana geborene und in der Ukraine aufgewachsene Dennis Adu hat sich im vergangenen Jahrzehnt in vielen verschiedenen Projekten und Stilen zu einem der führenden Trompeter und Flügelhornisten seines Landes entwickelt. Die Tatsache, dass es meist Eindrücke von Menschen, Orten und Begegnungen sind, die er als Ausgangspunkt für seine Kompositionen nimmt, hat ihn veranlasst, sein Debutalbum von 2017 "Influences" zu nennen: Musik, die Coolness und Leichtigkeit mit höchster Konzentration und Perfektion elegant unter einen Hut bringt. Von diesem Album stammen auch die meisten Stücke, die das Dennis Adu Quintet am 26. Jänner 2019 im großen Konzertstudio des Ukrainischen Rundfunks in Kiew live präsentierte. Eine Sendung im Rahmen des Ukraine-Schwerpunkts in der Ö1-Reihe "Nebenan". Gestaltung: Michael Neuhauser

Freitag 19:30 Uhr Ö1

Das Ö1 Konzert

Barucco, Leitung: Heinz Ferlesch; Kammerchor der Wiener Singakademie; Andrea Lauren Brown, Sopran; Markus Brutscher, Tenor; Günter Haumer, Bass. Georg Friedrich Händel: "Alexander"s Feast or The Power of Music" HWV 75 (aufgenommen am 30. Mai 2009 in der Stiftskirche Melk im Rahmen der "Internationalen Barocktage Stift Melk 2009"). Präsentation: Gerhard Hafner Zur prachtvollen Eröffnung seiner Oratoriensaison Anfang 1736 präsentierte Händel eine Komposition, die ihm wie kaum ein anderes seiner oratorischen Werke die Gelegenheit zur Darstellung seiner musikalischen Kunstfertigkeit bot: John Drydens 1696 veröffentlichte Ode "Alexander"s Feast or the Power of Music" demonstriert die Macht der Musik am Beispiel des antiken Helden Alexander der Große. In dem von Newburg Hamilton am Ende ergänzten Text überhöht die heilige Cäcilia schließlich das antik-heidnische Geschehen, von Händel ausgedrückt in plastisch-kunstvoller Polyphonie. (Carus Verlag)

Freitag 20:00 Uhr MDR KULTUR

MDR KULTUR Konzert

Freitag 20:00 Uhr NDR kultur

NDR Elbphilharmonie Orchester

Christoph Eschenbach und Midori Detlev Glanert: Violinkonzert Nr. 2 (Uraufführung, Auftragswerk des NDR) Dmitrij Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 8 c-Moll op. 65 Midori, Violine / NDR Elbphilharmonie Orchester Ltg.: Christoph Eschenbach Live aus der Elbphilharmonie Hamburg

Freitag 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert

Erste Orchesterakademie Schwetzinger SWR Festspiele RETRO Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR Leitung: Roger Norrington Johann Sebastian Bach: Ouvertüre Nr. 3 D-Dur für Orchester BWV 1068 Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll "La Passione" Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Es-Dur KV 543 (Konzert vom 25. Mai 1996 im Rokokotheater) Das ehemalige Radio-Sinfonieorchester Stuttgart hatte in Schwetzingen unterschiedliche Aufgaben. Im Orchestergraben begleitete es Opern des traditionellen Repertoires und Kompositionsaufträge der Neuen Musik. Dazu stand ein großes Oratorium fast jährlich im Dom zu Speyer auf dem Programm. Im Mai 1996 gab es ein weiteres Betätigungsfeld - die Orchesterakademie. Das Ziel war, mit bedeutenden Dirigenten der historischen Aufführungspraxis Musik in historisch informierter Interpretation auf modernem Instrumentarium zu spielen. Roger Norrington leitete die erste Orchesterakademie und begründete eine bis heute reichende Tradition in Schwetzingen.

Freitag 20:04 Uhr HR2

Die Pianistin Beatrice Rana in Rom

Moderation: Petra Fehrmann Die 1993 in Copertino geborene Beatrice Rana zählt schon jetzt zu den führenden Pianistinnen der jüngeren Generation. Ihr Debüt beim hr-Sinfonieorchester am 26. und 27. März musste wegen der Corona-Pandemie leider abgesagt werden. Bei den "Auftakt"-Konzerten wollte Beatrice Rana sich mit dem 3. Klavierkonzert von Sergej Prokofjew dem hessischen Publikum vorstellen. Bevor ihr Auftritt in Frankfurt irgendwann nachgeholt wird, können Sie die italienische Pianistin mit einer Konzertaufnahme aus Rom hören.

Freitag 20:04 Uhr SR2 Kulturradio

Soirée

4. Sonderkonzert 1994/1995 Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken Marcello Viotti, Dirigent Edith Mathis, Sopran Richard Wagner Tannhäuser-Ouvertüre Richard Strauss Vier letzte Lieder o.Op AV 150 César Franck Sinfonie d-Moll Aufnahme vom 5. Mai 1995 aus der Kongreßhalle Saarbrücken

Freitag 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert

Mit Nicolas Tribes voc.cologne 2020 Kirk Smith and Vocal Journey in Concert Vocal Journey - der Pop- und Jazzchor der Kölner Hochschule für Musik und Tanz - hat in diesem Jahr für sein Festival voc.cologne einen ganz besonderen Gesangsstar eingeladen: Kirk Smith, dessen bluesgesättigte Stimme in jedem Takt verrät, dass der Künstler mit Gospelgesängen aufgewachsen ist, wurde einem breiteren Publikum durch die Casting-Show "The Voice of Germany" bekannt. In der Kölner Musikhochschule präsentierte er sich als ernst zu nehmender Jazz- und Soulsänger. "Vocal Journey" ist nicht nur der gastgebende Chor, sondern auch das Herz des alljährlichen voc.cologne-Projekts. Fast alle europäischen Spitzenensembles der Vokalszene haben das A Cappella Festival in seiner Geschichte als Gäste veredelt. Mit dabei waren unter anderem die "Real Group", die "King"s Singers", die "Swingle Singers", "Rajaton" und die "New York Voices" - bis es diesmal eben ein Solist war. Dieser freilich hätte es in puncto Ausstrahlungskraft mit jedem Groß-Ensemble aufnehmen können. Wie üblich, war das etablierte Fest der jazzigen und poppigen Stimmen lange im voraus restlos ausverkauft. Dan Reynolds: Believer Stephan Görg: Song from a Lonesome Soul Pat Metheny: Minuano Paul Simon: American Tune Mark Batson: The Sea in Me Samuel Sealhenry: Love"s Divine Travis Greene: Made a Way Peter Gabriel: Don"t Give Up Adele: Skyfall Tori Amos: Winter Billy Preston: You Are so Beautiful Israel Houghton: Friend of God Stevie Wonder: Don"t You Worry "bout a Thing, in der Bearbeitung von Darmon Meader Traditional: Danny Boy Jonas Jeberg: High Hopes Marty Fisher: Juke on Jelly Eddie James: Freedom Kirk Smith, Gesang; Ian Griffiths, Gitarre; Daniel Pottgüter, Keyboards; Maximilian Franke, Beatbox; Stephan Görg Band; Stephan Görg Quintett; Vocal Journey, Leitung: Erik Sohn und Stephan Görg Aufnahmen aus der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Freitag 20:05 Uhr BR-Klassik

Konzertabend

Tage Alter Musik Regensburg Rückschau auf die Geschichte des Festivals Falk Häfner im Gespräch mit den Festivalgründern Ludwig Hartmann und Stephan Schmid Pfingsten, das bedeutet - neben dem religiösen Aspekt dieser Feiertage - in Regensburg musikalisch gesehen auch die Ausgießung des informierten Geistes historischer Aufführungspraxis. Denn seit 1984 finden in der Domstadt an der Donau die "Tage Alter Musik" statt. Ludwig Hartmann und Stephan Schmid, zwei ehemalige Domspatzen, haben das Festival einst ins Leben gerufen und leiten es heute noch; ehrenamtlich und mit viel Herzblut. Die "Tage Alter Musik" haben sich längst zu einem der wichtigsten europäischen Festivals für die Musik vom Mittelalter bis zur Romantik etabliert. Ihr Anliegen: die neuesten und innovativsten Entwicklungen aufzuspüren und vielversprechende wie auch renommierte Ensembles zu präsentieren. Von Anfang an war der Bayerische Rundfunk dabei und hat zahlreiche der etwa 300 Konzerte aufgezeichnet. Bei einem Rundgang durch die historische Altstadt von Regensburg erinnern sich Ludwig Hartmann und Stephan Schmid an so manche Konzert-Höhepunkte aus gut drei Jahrzehnten Festivalgeschichte.

Freitag 20:05 Uhr NDR Blue

NDR Blue In Concert

Das tägliche Radiokonzert - Heute mit Maximo Park (1/2) 2003 hat sich die Band aus Newcastle gegründet, mit ihrem Debütalbum "A Certain Trigger" gehören sie zu der "Class of 2005" - einer Reihe von Bands, die dem britischen Indie-Rock wieder neues Leben eingehaucht haben. Seitdem haben sie fünf weitere Alben veröffentlicht, zuletzt erschien 2017 "Risk To Exist". 2019 spielten Maximo Park beim A Summer"s Tale; dort bewiesen sie einmal mehr, dass sie vor allem eine großartige Liveband sind. Wir haben für Sie den Mitschnitt des Konzerts bei dem Festival in Luhmühlen.

Freitag 21:05 Uhr NDR Blue

NDR Blue In Concert

Das tägliche Radiokonzert - Heute mit Maximo Park (2/2) und The Charlatans Seit 1988 gibt es diese englische Band - mit dem Madchester-Boom und der späteren Britpop-Welle haben sie aber gleich zwei Musikbewegungen in Großbritannien überstanden. Es sind ihre zeitlosen Songs wie "The Only One I Know", mit denen sie seit drei Jahrzehnten ihre Fans begeistern. Die gab es auch beim A Summer"s Tale 2019 zu hören - wir haben für Sie den Mitschnitt des Konzerts der Charlatans bei dem Festival in Luhmühlen.

Freitag 21:05 Uhr Deutschlandfunk

On Stage

History An Blues erkrankt Magic Frankie & The Blues Disease Aufnahme vom 7.5.1994 aus dem Forum, Leverkusen Am Mikrofon: Leo Gehl In den späten 80er- und frühen 1990er-Jahren zählte der Gitarrist, Sänger und Bluesharp-Spieler Magic Frankie zu den großen Hoffnungen des Blues - nicht nur in seiner Heimat, den Niederlanden, wo er maßgeblich zum Bluesrevival beitrug. Im Alter von 12 Jahren fing Frank van den Bergh an, Gitarre zu spielen und wusste bald, wo er musikalisch hin wollte: zum modernen elektrischen Blues der 1950er-Jahre. Derart geschult an den Bluesaltmeistern aus Chicago, begeisterte sein flüssiges Spiel mit singendem Gitarrensound, den man damals eher von Größen wie Albert Collins kannte. Bei einer gemeinsamen Tour im Jahr 1989 adelte ihn sogar der große B.B. King mit den Worten: "Your group really plays my kind of blues." Ein größeres Kompliment kann es kaum geben! Doch gesundheitliche Probleme beendeten jäh die internationale Karriere des Holländers, und Frankie zweifelte, es war ihm die Magie abhanden gekommen. Inzwischen ist er wieder zurück im Geschäft, und wenn man dieses Konzert aus dem Jahr 1994 hört, wird klar: Die Blues-Krankheit ist unheilbar und das ist gut so!

Freitag 22:06 Uhr SRF 2 Kultur

Late Night Concert

Feigenwinter 3 am Jazzfestival Schaffhausen 2010 On stage: Live von den grossen Bühnen des Jazz und der globalen Musik.

Freitag 23:00 Uhr Cosmo

COSMO Live

Gaël Faye Nubiyan Twist - Vollgepackte Konzerthallen gehören erstmal der Vergangenheit an, deshalb bringen wir euch einige COSMO-Show-Highlights der letzten Jahre ins Radio. Freut euch auf einen Freitagabend mit Gaël Faye und Nubiyan Twist. Der ruandisch-französische Schriftsteller, Poet und Rapper Gaël Faye präsentierte 2017 im zakk in Düsseldorf sein musikalisches Reimtalent. Die zehnköpfige Formation Nubiyan Twist aus UK bewies ihre Live-Power im selben Jahr im Berliner Yaam. Bekannt wurde Gaël Faye vor allem mit seinem Roman "Kleines Land" über seine Kindheit in Burundi. Neben seiner literarischen Finesse ist Faye aber auch einer der spannendsten Rapper der frankophonen Welt. Mit dreizehn Jahren musste Gaël Faye aus seiner Heimat Burundi nach Frankreich fliehen, wo er als Jugendlicher Rap für sich entdeckte. Zwar studierte er zuerst noch Wirtschaft und arbeitete nach seinem Abschluss zwei Jahre in London als Investmentbanker, aber die Musik zog ihn zurück. Er begann mit Hilfe von Hip Hop seine Vergangenheit aufzuarbeiten. 2013 entstand seine erste Soloplatte "Pili Pili Sur Un Croissant De Beurre", 2018 folgte "Des Fleurs". Mittlerweile lebt Gaël Faye in Ruanda, dem Heimatland seiner Mutter. Für seine Konzerte reist er trotzdem noch durch die Welt, 2017 verschlug es ihn ins Düsseldorfer zakk. Die Band Nubiyan Twist besteht aus zehn Mitgliedern, die sich während des Musikstudiums in Leeds kennenlernten. Sängerin und Rapperin Nubiya Brandon ist Namensgeberin und Stimme der Band, Produzent Tom Excell das musikalische Mastermind hinter den vielschichtigen Tracks. Auf ihrem aktuellen Album "Jungle Run" fließen Sounds aus aller Welt zusammen. UK-Jazz trifft auf Latin, HipHop auf 2Step und Garage. Afrobeat-Drummer Tony Allen, Ethiojazz-Legende Mulatu Astatke und Newcomer K.O.G. aus Ghana sind auf dem Album vertreten. Nubiyan Twist begreifen sich nicht als explizit politische Band. Aber sie glauben fest an die Kraft von Musik, die Gesellschaft zum Besseren zu verändern. Wer sich von der musikalischen Kraft der Band überzeugen möchte, schaltet COSMO ein und lässt sich zurück zu ihrem Konzert ins Jahr 2017 beamen. Aufgenommen am 14.06.2017 im zakk in Düsseldorf & am 23.02.2017 im Yaam in Berlin.

Freitag 23:03 Uhr SWR2

SWR2 NOWJazz Session

Open Form for Society - Christian Lillinger @ Donaueschinger Musiktage 2019 Von Julia Neupert Am Ende gab es minutenlang Applaus und Erleichterung bei allen Beteiligten. Denn Christian Lillingers "Open Form for Society" hatte sich zwar als Studioprojekt - mit einem unter Laborbedingungen entstandenen Album - schon viel Beifall einspielen können, live auf einer Bühne vor Publikum aber war das Improvisationsensemble mit den komplexen Kompositionen noch nicht aufgetreten. Das Konzert bei den Donaueschinger Musiktagen war also eine Art Feuerprobe, der zwei intensive Probentage vorangegangen waren. Und diese besondere Spannung ist zu hören in den Aufnahmen eines besonderen Abends.

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